LogoBrandenburgische LAG Theater in Schulen e.V. (BLAG.TiS)

278 Tage bis:
SDL 2018 (16.09)

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STARTER - Einladung für Schulklassen und DS-Kurse

Sehr geehrte Damen und Herren,

wir möchten Ihnen heute gerne unsere Schauspielschule und unser Angebot für Schulklassen und Darstellendes Spiel-Kurse vorstellen. STARTER, Berliner Schauspielschule für Film und Fernsehen ist eine private Schule mit kleinen Klassen und bietet eine 2-jährige Grundausbildung zum/zur Filmschauspieler/Filmschauspielerin. Dabei liegt es uns besonders am Herzen, jede/n einzelne Schüler/in individuell auszubilden und zu fördern. Unsere Schule befindet sich in Berlin im zentral gelegenen Bezirk Prenzlauer Berg, unweit vieler spannender Sehenswürdigkeiten. Der Beruf des Schauspielers kann erlernt werden. Das ist durchaus anstrengend und fordernd. Unsere SchülerInnen müssen sich umfassend mit dem Beruf auseinandersetzen und sehr mutig, engagiert und diszipliniert sein. Wenn sie sich selbst in diesem Bestreben, SchauspielerIn zu werden, von Beginn an ernst nehmen und auch nach der Ausbildung bereit sind, Zeit und Mühen zu investieren, kann dieser Beruf wirklich wunderbar und erfüllend sein. STARTER AbsolventInnen sind regelmäßig in ganz unterschiedlichen Produktionen zu sehen. Dazu zählen nationale und internationale Kinofilmproduktionen ebenso wie deutschlandweit erfolgreiche Serienformate.

Speziell für Schulklassen haben wir ein Konzept entworfen, das den Jugendlichen in Form eines 2-stündigen Schnupperkurses professionelle Einblicke in das Berufsfeld des Schauspielers ermöglicht. Zu den Inhalten zählen u.a.:

  • Aufwärmspiele
  • Sprech-, und Körpertraining
  • Improvisation
  • Kleine Szenenimpro
  • Professionelle Überarbeitung von Szenen für Schultheaterstücke

Gern gehen wir hierbei auf Ihre individuellen Wünsche ein.

>> pdf-Dokument mit weiteren Infos zum Angebot (hier klicken) >>

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Workshop "Sprache" mit Michael Müller

„Bunt-bunt-bunt.“

„Ich esse keine Bananen.“

„Heute hat Jakob Geburtstag.“

Was haben diese Sätze miteinander zu tun?

Das haben die 17 Teilnehmer des Workshop „Sprache“  erfahren.

Die LAG hatte am Samstag, 10.10.,  zum Workshop eingeladen. Wir konnten Michael Müller dafür gewinnen und es war ein Gewinn für jeden Anwesenden, für die alte Häsinnen und Hasen und die  neuen „Theater-Häschen“.

Michael bot unterschiedlichste Übungen an, die der Fragen nachgingen, wie kommen wir zu Texten, wie kann über den Körper die Sprache der Figur gefunden werden; nach welchen Konzepten könnten szenische Texte angewendet werden.

Die kreative Arbeitsatmosphäre wurde durch den Erfahrungsaustausch unter den Teilnehmern ergänzt.

Nach dem Workshop  waren sich alle Teilnehmer einig, die drei Stunden  „Zeit“  waren  sehr gut investiert.

 

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Bericht der Zentralen Arbeitstagung des Bundesverbandes Theater in Schulen e.V. in Reinfeld bei Lübeck

Vom 20.11. bis 22.11.2014 tagten rund 50 Teilnehmer der ZAT. Aus Brandenburg waren mit Astrid Lehmann, Heike Licht, Heike Schade, Dolores Schaffernicht und mir fünf Vertreterinnen dabei.

 

Am ersten Abend gab es einen Impulsvortrag von Dr. Wiebke Lohfeld, akademische Rätin an der Universität Koblenz-Landau mit dem Thema „Schön, dass ihr da seid – Theater im Fächerkanon der künstlerischen Fächer in der Schule“, der auf die aktuelle 2. Denkschrift des Rates für Kulturelle Bildung Bezug nahm und den Stand der aktuellen empirischen Forschung zum Theater in der Schule beleuchtete. Der Abend klang aus in der gemütlichen Bar des Bildungszentrums, in dem wir alle sehr gut untergebracht waren.

Der Fokus des nächsten Tages lag auf den Diskussionsrunden zu zwei verschiedenen Vorträgen von BV.TS Mitgliedern: Astrid Lehmann (Brandenburg), die mit „Werkstatt Ästhetische Horizonte“ das schulinterne Curriculum der Voltaire Schule in Potsdam vorstellte und Simone Boles (Schleswig-Holstein), die über ästhetische Schnittstellen von Kunst/Musik/Theater referierte. Beide Themen wurden angeregt diskutiert und durch den Gruppenwechsel allen zugänglich.

Der Nachmittag wurde bestimmt durch die BV.TS – Vorstandssitzung mit der Auswertung des SdL Saarbrücken, der Vorbereitung des SDL Dresden 2015 und Fragen zur Qualitätsentwicklung des Schultheaters der Länder.

Diese beiden Tage wurden von einem Graphic Recorder visuell festgehalten: Michael Geiß aus Mainz zeichnete und kommentierte sämtliche Begebenheiten der Tagung auf einem großen Plakat und erläuterte im Anschluss seine Arbeit. Dieser Blickwinkel von außen und die grafische Umsetzung der Zusammenfassung von den Tagungsergebnissen fand großen Anklang bei den Teilnehmern.

Eine wunderbare Nachtwächterführung durch das alte Lübeck und ein anschließender Besuch in einem mittelalterlichen Gewölbekeller mit eigener Brauerei ließ diesen Tag interessant und gesellig ausklingen.

Der Samstag war für die Fortsetzung der Vorstandssitzung mit Bericht des Vorstands, Satzungsänderungen und Länderberichten bestimmt.

Insgesamt eine informative, arbeitssame und erlebnisreiche Tagung, die für den Austausch der Theaterlehrer in Deutschland von immenser Bedeutung ist.

 

Annette Kaufhold

Katholische Schule Bernhardinum Fürstenwalde

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Theaterunterricht in alle Schulen!

Kongressresolution Hamburg März 2012

Das Unterrichtsfach Theater muss Bestandteil der kulturell-ästhetischen Bildung werden und ist insbesondere in die Stundentafel in der Sekundarstufe I aller Schulformen aufzunehmen!

Die Bedeutung von Bildung und Ausbildung für eine erfolgreiche Lebensgestaltung von Jugendlichen hat erheblich an Gewicht gewonnen. Bildung ist die zentrale Ressource für die individuelle und gesellschaftliche Zukunft.

Alle Jugendlichen, unabhängig von Alter, Geschlecht, Herkunft und Sozialisations-Hintergrund haben ein Anrecht auf persönlichkeitswirksame Bildung und kulturelle Teilhabe an der zukünftigen Gesellschaft.

Insbesondere Jugendliche aus anderen kulturellen und ethnischen, vor allem aber aus bildungsfernen Kontexten müssen in der Schule gefördert werden.  

Dabei geht es nicht nur um die Vermittlung von Wissen, sondern um die Schaffung von Lebens-, Arbeits- und Erfahrungsräumen, die die Entwicklung der Jugendlichen fördern.

Eine wichtige Aufgabe besteht darin, allen Jugendlichen ihren eigenen produktiven und rezeptiven Zugang zu den Künsten zu eröffnen, also die ästhetische Bildung massiv und nachhaltig zu stärken und zugleich dauerhaft institutionell abzusichern.

Dazu bietet der Theaterunterricht besondere Möglichkeiten: Theaterspiel ist eines der machtvollsten Bildungsmittel: ein Mittel, die eigene Person zu überschreiten, ein Mittel der Erkundung von Menschen und Schicksalen und ein Mittel der Gestaltung der so gewonnenen Einsicht.

Da in der Sekundarstufe I alle Jugendlichen erreicht werden, insbesondere aus den migrantischen und bildungsarmen Milieus, ist hier die Verankerung des Unterrichtsfachs Theater in der Stundentafel umso dringender.

Der Theaterunterricht entfaltet in der Schule besondere Wirkung! 

Pädagogisch und künstlerisch angeleiteter Theaterunterricht in den Schulen vermag die individuelle Entwicklung der Jugendlichen in Sinne von Selbstbestimmung und Handlungskompetenz nachhaltig zu fördern.

Der Theaterunterricht fördert mit den Mitteln der darstellenden Künste die sinnliche (leibliche) Wahrnehmung, das ästhetische Empfinden und Verstehen.  

Der Theaterunterricht fördert die individuelle Persönlichkeitsentwicklung und die soziale Kompetenz.

Die künstlerische Theaterarbeit ermöglicht die Reflexion sozialer Wirklichkeiten und deren Bezug auf die eigene Person

Der Theaterunterricht fördert den Spracherwerb und das Ausdrucksvermögen.

Im Theaterunterricht entwickeln Jugendliche kreative Formen problemlösenden Denkens.

Der Theaterunterricht fördert die Integration von Jugendlichen, die sich aus verschiedensten Gründen von der Mehrheit(sgesellschaft) ausgeschlossen fühlen.

Der Theaterunterricht fördert die Gewalt- und Suchtprävention.

Der Theaterunterricht muss durch schulische Fachlehrkräfte erteilt werden!

Wir brauchen Theater mit produktions-, rezeptions- und werkästhetischen Perspektiven als drittes künstlerisches Fach neben Musik und Kunst in der Schule. Die fachlich qualifizierte Lehrerausbildung in den Ländern an Universitäten, Hochschulen und Studienseminaren muss deshalb vorrangiges Ziel werden. Das Fach Theater kann nicht durch Kooperationsprojekte mit außerschulischen Einrichtungen oder Personen ersetzt werden. Nur auf der Grundlage eines kontinuierlichen Theaterunterrichts durch schulische Fachlehrkräfte können künstlerische Projekte mit außerschulischen Partnern nachhaltige Wirkung haben.

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