LogoBrandenburgische LAG Theater in Schulen e.V. (BLAG.TiS)

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SDL 2018 (16.09)

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Fördergelder für das SDL*17

Die Jugend-, Kultur-, Sport- und Sozialstiftung der Mittelbrandenburgischen Sparkasse unterstützt das SDL*17 mit der Summe von 9.000€. Jakob Rolles, stellvertretendes Vorstandsmitglied der MBS und Vorstandsvorsitzender der JKS-Stiftung übergab Mitgliedern des Organisationsteams des SDL*17, Benjamin Gutschmidt und Heike Schade, den Zuwendungsbescheid. Wir freuen uns über die Wertschätzung des Projektes, SDL*17, welches von unserer Landesarbeitsgemeinschaft vom 17.-23.09.2017 in Potsdam ausgerichtet wird.

2016 12 21 Stiftung BJKS der MBS Uebergabe Foerdermittel Brandenburgische Landesarbeitsgemeinschaft Theater in Schulen

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Theater der Vielfalt und Teilhabe

Zentrale Arbeitstagung des Bundesverbandes Theater in Schulen e.V. (2016)

Die Zentrale Arbeitstagung des BVTS fand 2016 in Rostock in der Hochschule für Musik und Theater (HMT)statt. Zu Recht zählt diese Institution zu den schönsten Hochschulen Deutschlands, befindet sie sich doch in dem denkmalgeschützten ehemaligen Katharinenstift in der Rostocker Altstadt in Hafennähe. 1223 als Franziskanerkloster gegründet lassen sich noch viele historische Architekturelemente wie Kreuzgang oder Kapitelsaal finden, die nun mit hinzugefügten Neubauteilen in einem spannungsvollen Dialog stehen. Bemerkenswert ist auch die Hochschulgeschichte: 1947 wurde hier eine Hochschule für Musik, Theater und Tanz gegründet, die als Außenstelle der Berliner Hochschule „Hans Eisler“ Studierende ausbildete. 1968 wurde sie in die „Rostocker Schauspielschule“ umgewandelt, die 1981 an die Hochschule für Schauspielkunst „Ernst Busch“ Berlin angegliedert wurde. Seit 1994 ist sie die eigenständige Hochschule für Musik und Theater, in der das Studium der Musik und Theaterpädagogik möglich ist.

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flucht nach vorn

Sehr geehrte Damen und Herren,

wir möchten Sie ganz herzlich zu einer der beiden Vorstellungen unserer Jugendclubproduktion „flucht nach vorn“ am 30.11. und 1.12.2016, jeweils 19.30 Uhr in die Reithalle einladen. Das Stück haben wir wegen der großen Nachfrage erneut in das Programm aufgenommen. Es ist jetzt letztmalig zu sehen.

flucht nach vorn

Eine Produktion des Jugendclubs HOT

„Staaten haben Botschafter mit Schlips und Kragen. Die Menschenrechte haben auch Botschafter, nur kommen sie meist nicht so elegant daher – es sind die Flüchtlinge. Sie sind die Botschafter des Hungers, der Verfolgung, des Leids.“ (Heribert Prantl)

Können wir die Augen vor dem Elend der Geflüchteten und vor unserer Mitschuld an dieser Tragödie verschließen? Ihr Leben riskierend, fliehen immer noch Tausende, um den menschenunwürdigen Grausamkeiten in ihrer Heimat zu entkommen. Doch was erwartet sie in Europa? Was werden wir tun? Schotten wir uns schlussendlich ab und errichten neue Mauern? Oder wagen wir gemeinsam die Flucht nach vorn?

27 Jugendliche aus Deutschland, Syrien, Afghanistan, Gambia und Mauretanien im Alter von 14 bis 19 Jahren haben gemeinsam ein Stück entwickelt, das ihre Erfahrungen sowie das von ihnen Erlebte, aber auch ihre Fragen und Visionen zum Gegenstand hat. Es war für den »MIXED UP«-Preis 2016 des Bundesjugendministeriums und der Bundesvereinigung Kulturelle Kinder- und Jugendbildung e. V. nominiert.

LEITUNG Manuela Gerlach, Veronika Zimmer

BÜHNE+KOSTÜME Gisela Hillmann

ES SPIELEN Mitglieder des Jugendclubs und geflüchtete Jugendliche

PREMIERE 26. Mai 2016

VORSTELLUNGEN 30.11.2016 und 1.12.2016 jeweils um 19:30 Uhr, SPIELORT Reithalle/Forum

Wir würden uns sehr freuen, Sie bei uns im Theater begrüßen zu dürfen.

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7. Potsdamer Theatersportmeisterschaften

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Theater-Kurse,

der Leo-Club Potsdam organisiert im kommenden Jahr zum siebten Mal die Potsdamer Theatersportmeisterschaften zugunsten sozialer Projekte im Treffpunkt Freizeit. Sie finden am frühen Abend des 10. März 2017 statt. Wir möchten Sie frühzeitig über das Datum informieren, um Ihnen die Möglichkeit zu geben, den Termin in Ihre Jahresplanung aufzunehmen und an die verantwortlichen LehrerInnen und interessierten SchülerInnen weiterzureichen.

In jedem Team kämpfen 6 – 8 Spieler einer Schule aus den Klassenstufen 10 – 12 in verschiedenen Spielen der spontanen Schauspielkunst um die Gunst der Jury und des Publikums. Es gibt keine Startgebühren. Genauere Informationen zu den Potsdamer Theatersportmeisterschaften finden Sie unter: http://cms.leo-clubs.de/potsdam/contentog/theatersport

Herzlich willkommen sind an diesem Abend natürlich auch alle anderen Schülerinnen und Schüler sowie Familien, Lehrkräfte und Freunde, um die Spielerinnen und Spieler bei dem heiteren Kampf um den Thron der Improvisation zu unterstützen. 

Später in diesem Jahr werden wir Ihnen noch einmal eine offizielle Einladung zur Teilnahme mit einem Schüler-Team zukommen lassen. Sie können sich jedoch bei weiteren Fragen jederzeit gern mit uns per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! in Verbindung setzen. 

Mit freundlichen Grüßen, 
            
Mona Liszkás      

Leo-Club Potsdam

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Zeitsprünge und Zukunftsvisionen

Was ist Heimat? Diese Frage beschäftigte die Schüler der 11. Klasse. Und zwar so sehr, dass daraus das Theaterstück „Heimat-LOS“ entstand, das in der vergangenen Woche im gut besuchten Friedrich-Wolf-Theater seine Premiere erlebte. Das Stück regte aber nicht nur zum Mitdenken, sondern auch zum Mitlachen an.

Eingeleitet wurde „Heimat-LOS“ durch eine Diashow, in der historische Bilder von Eisenhüttenstädter und Aufnahmen von Schülern, die mitspielen, gezeigt wurden. Danach informierten die Darsteller das Publikum , was für sie Heimat ist. Ein Gefühl, eine Person, oder doch eher ein Ort? Nach der Einführung ging es um die Unterschiede des Lebens zwischen 1945 und 2016. 1945 wurde viel gearbeitet – per Hand und es gab kaum Essen. Am Beispiel einer deutschen Familie, die in Polen lebte, fliehen musste und nur das Nötigste mitnehmen konnte, wurde das Einst näher gebracht.

2016 hingegen gab es mit der Technik und dem vielen Essen, einen klaren Kontrast. Auch dazu flimmerte wieder ein Film zum Thema Heimat über die Leinwand, in dem die Schüler unter anderem einen Syrer befragt hatten. Er erzählte von seiner Heimat und das er auch wieder zurückkehren würde, wenn die Situation dort besser wäre.

Zeitsprünge waren in dem Theaterstück angesagt. S ging es unter anderem auch um das Jahr 1953, die Aufbauzeit von Eisenhüttenstadt, das damals noch Stalinstadt hieß. Die Generation von einst hat eine ganz innige Beziehung zu der Stadt, die sie mit ihren Händen erbaut hat. Aber auch der Mauerbau spielt eine Rolle. Über das Pro und Contra wurde diskutiert. Und kurz darauf reiste die Zuschauer ins Jahr 2016 und waren mittendrin in einem Klassentreffen. Neben vielen lustigen Geschichten über die Entwicklung der Schüler, wurden auch ernste Sachen angesprochen. Manche von ihnen wurden nämlich einst von einem Spitzel an die Regierenden verpfiffen, deshalb konnten sie beispielsweise kein Studium beginnen.

Nach der Pause standen Zukunftsprognosen für Eisenhüttenstadt im Fokus. Und die hatten es in sich: 2052 ist in Pohlitz der größte Flughafen Deutschlands. Eisenhüttenstadt hat eine wichtige politische Rolle in der EU und ist Gastgeber für die Olympischen Spiele und die Fashion – Week. Eine Modenschau durfte da nicht fehlen. Die Kleider wurden von der 8. Klasse gestaltet. Aber auch sonst gab es viel Hilfe: von der Lebenshilfe für die Requisite, von Mitarbeiten des Theaters und von Heike Steinhagen, die das Theater-Projekt leitete. „Dieses Stück war eine künstlerische Akrobatik. Vor allem haben sie die Jahre 2016 und 1945 gut miteinander verbunden. Die Zeitreise war sehr interessant.“, sagte Sportlehrerin Karen Kölsch, als der Vorhang gefallen war.

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5. Tag der Künste

Der „5. Tag der Künste“ am Bertolt-Brecht-Gymnasium der Stadt Brandenburg - ein voller Erfolg

Am 29.6.2016 fand der 5. Tag der Künste, der die Zusammenarbeit der drei künstlerisch-ästhetischen Fächer zeigt, statt. Nach der musikalischen Eröffnung im Foyer, haben die Besucher die Gelegenheit, sich in den Fluren der Schule Werke aller Klassenstufen anzuschauen. In der Aula zeigen Schülerinnen und Schüler der 10. und 11. Klassen ein abwechslungsreiches Programm: Songs und Musikstücke rahmen die beiden Inszenierungen der 11er Kurse Darstellendes Spiel ein: „Wir haben gedacht, es gibt mehr Probleme“ – ein Flüchtlingsstück ist eine Collage, die mit performativen Elementen auf recherchierten Aussagen zum Thema beruht. Im Vorfeld formulierten die Schüler Forschungsfragen, die dann ihre theatrale Umsetzung fanden. Im zweiten Stück „Auf der Suche nach dem großen Vielleicht“, welches frei nach Motiven von „Eine wie Alaska“ gebaut wurde, erzählen die Spielerinnen und Spieler die Geschichte von Alaska, die in einem Internat durch ihre provokante Art mehreren Jungs den Kopf verdreht.

 

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Bericht über die Vorsitzendenkonferenz des BVTS (Bundesverband Theater an Schulen) am 22.4.-23.4.16 in Kassel

Bei dieser jährlich stattfindenen Konferenz treffen sich die Vorsitzenden und stellvertretenden Vorsitzenden der Landesverbände, um gemeinsam Positionen in der Schultheaterlandschaft zu diskutieren und anstehende Beschlüsse zu fassen.

Tag 1

Ausrichtung des SDL (Schultheater der Länder)

Präsentation der Ergebnisse der SDL-Arbeitsgruppe: Es besteht eine Notwendigkeit zur Veränderung, da das SDL als sehr wichtig erachtet wird, es ist das größte Schultheaterfestival Europas und seit 30 Jahren Begegnungsort für die Schultheaterszene, allerdings ist es ein System verschiedener Interessenvertreter. Betont wurde, dass dieses Festival mehr in der Öffentlichkeit wahrgenommen werden muss. Dazu muss überdacht werden, was die Werte des Festivals sind, was kann im Ablauf geändert werden, was kann im Marketing getan werden, was ist das mission statement? Hier die Empfehlungen für den BVTS Vorstand:

  • Werte: Vielfalt, Theaterqualität (Professionalisierung), Austausch, Begegnung, Kommunikation.

  • Veränderung: Ab 2017 müssen nicht alle Aufführungen zum Thema sein. Am Mittwoch sollen die Fachforen stattfinden, die Schüler Ausflüge machen.

  • Verstärkung des Marketings: Hauptproblem ist, dass sich relativ wenig Gruppen bewerben. Vorschläge: Plakate müssen früher (1 Jahr) öffentlich sichtbar sein, als alleiniger Informant ist die Dienstpost nicht zuverlässig, es müssen noch andere Kanäle einbezogen werden, wie Internet, facebook etc.

  • Professionelle Corporate identity: Desweiteren ist ein Logo wichtig, was immer wieder benutzt wird für den Wiedererkennungswert. Die homepage sollte immer die gleichen Farben haben.

  • Die SDL-Fortbildungen müssen stärker beworben werden.

- Einrichtung einer Stelle auf Bundesebene

- Verzicht auf internationale Gasttruppe

- Institutionalisierung eines Buddysystems (letzter Ausrichter sollte mit zukünftigem kooperieren)

Hiernach wurden in vier Tischgesprächen diese Themen vertieft und Impulse aufgegriffen.

Den krönenden Abschluss des Abends bildete ein Einblick in kleine, witzige Filmsequenzen zum Thema „Das Beste am Schultheater ist…“, eine neue Kampagne des BVTS, die mit Applaus honoriert wurde. Auf der homepage des BVTS www.bvts.org werden Beispiele veröffentlicht, die die teilnehmenden Gruppen inspirieren sollen. Der Clip soll nicht länger als 30 Sekunden dauern, eine ironische Brechung aufweisen und Lust auf Theater machen.

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TheaterSchule -Sommerakademie Brandenburg/Berlin 2016

Die Sommerakademie Theater/Schule Brandenburg 2016 bietet in Kooperation mit dem Bundesverband Theater in Schulen e.V., dem Schultheater der Länder 2017 und der Stiftung Mercator vier Werkstätten zum Thema „Theater.Film“ an. Den TeilnehmerInnen wird die Möglichkeit geboten, ihre Erfahrungen zu diesem Thema auszutauschen, durch die Dozenten neue Impulse aufzunehmen und sich praktisch wie theoretisch auf das Schultheater der Länder 2017 zum selben Thema vorzubereiten. Für das SdL 2017 in der Filmhauptstadt Potsdam werden nämlich Theaterproduktionen aus allen Schulstufen und Schulformen gesucht, die sich intensiv mit Bezügen zwischen Theater und Film auseinandersetzen. Gemeint ist die Nutzung von filmischen Darstellungsweisen als ästhetisches Potenzial von Theaterinszenierungen und nicht die bloße Integration von Film/Video in diese. 

Theater.Film

Beim thematischen Akzent des SDL 2017 geht es um Theaterproduktionen, die sich gezielt hinsichtlich des Kulturphänomens „Film“ positionieren und Anleihen aus dem Film bzw. Kommentare über den Film zum Thema haben, weniger also um den bloßen technischen Einsatz des Mediums (im Sinne von Videoprojektionen auf der Bühne). (...) in den letzten Jahren lässt sich im Schultheater – wie bereits im professionellen Theater, (...) – ein Trend beobachten, dass der Film deutlich Einzug in Inszenierungen hält. So werden bekannte Filmvorlagen anstelle von dramatischen oder epischen Textvorlagen adaptiert oder aufgegriffen, wobei die Bandbreite von Zitaten und Anspielungen auf Filme bzw. deren Rezeptionsgeschichte bis zur Anlehnung an Kultfilme in gegenwärtigen Inszenierungen reicht; Kompositionsmittel aus dem Filmschnitt-/Montage-Bereich werden anstelle klassischer dramaturgischer Gestaltung genutzt (z.B. kurze „Cuts“ anstelle von ausführlicher Figurenentwicklung und viele weitere Mittel) und filmische Formen wie Zeitlupe, Rewind, Fastforward werden als Verfremdungstechniken eingesetzt; zudem wird die Live-Darstellung mit eingespieltem Filmmaterial konfrontiert.“ (Auszug aus der Ausschreibung des Bundesverbands Theater in Schulen)

Es soll Aufgabe der Sommerakademie sein, konzeptuelle und methodische Möglichkeiten zu finden, wie Schultheatergruppen heutzutage mit filmischen Gestaltungsweisen umgehen können. Dies wird vom „Spielen vor der Kamera“ über das theatrale Spielen von Filmen bis hin zum Umgang mit Film und Theater in digitalen Kulturen (Remix, YouTube) reichen.

Die Sommerakadmie Brandenburg 2016 wird unterstützt von:

>>kompletter FLYER inkl. Werkstätten und Anmeldung<<

 

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