LogoBrandenburgische LAG Theater in Schulen e.V. (BLAG.TiS)

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SDL 2018 (16.09)

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Kurzer Rückblick Zentrale Arbeitstagung des Bundesverbandes Theater in der Schule e.V.

 

Der zweite Tag war geprägt durch die Arbeitsgruppen, die sich mit unterschiedlichen Themen beschäftigten. Ich nahm an der AG Studium teil, die ein länderübergreifendes Kerncurriculum für einen Studiengang Theater in Schulen diskutierte. Dies dient der Vergleichbarkeit des Studiums an verschiedenen Universitätsstandorten, erleichtert die Mobilität der Studenten und ermöglicht die Verständigung der Studienabsolventen in den verschiedenen Bundesländern. Das Kerncurriculum umfasst neben den verbindlichen Praktika drei Studieninhalte, die unabhängig vom Hochschulort als verbindliches Minimum bestimmt werden sollten, dies sind Fachpraxis (mit szenischer Praxis, theaterpädagogischer Projektarbeit usw.), Fachtheorie (Theatergeschichte, Dramenanalyse, szenisches Schreiben, Performance etc.) und Fachdidaktik (Spielleitungskompetenzen, Bildungspläne usw.). Mein Interesse an diesem Thema basiert vor allem auf der Tatsache, dass in Brandenburg kein adäquater Ausbildungs-, Weiterbildungs- oder Studiengang existiert, der den Lehrern eine Fachqualifikation ermöglicht, obwohl dieses Fach hier schon vielerorts an den Schulen unterrichtet wird. Die Studienplätze in Berlin sind rar und vorranging den an Berliner Schulen arbeitenden Lehrern vorbehalten. Hier liegt also für die LAG Brandenburg noch eine große Herausforderung.

Neben all der ernsthaften Arbeit für die Implementierung des Faches und den anliegenden Vereinsinterna boten uns die Bremer auch einen kulturellen Rahmen, eine interessante Nachtwächterführung durch das historische Bremen und eine Darbietung der Bremer Performance Studies. Beides waren sehr bereichernde Veranstaltungen.

Besonders freuen wir uns, dass Heike Schade als neugewählte 2. Stellvertretende Vorsitzende nun im  BVTS mitarbeiten darf, wo sie bei der Fachtagung 2014 in Lübeck im Vorstand dabei sein wird.

Annette Kaufhold (Bernhardinum, Fürstenwalde)


 

Bericht von Dolores Schaffernicht:

 

"Es hatte ein Mann einen Esel, der schon lange Jahre die Säcke unverdrossen zur Mühle getragen hatte, dessen Kräfte aber nun zu Ende gingen, so daß er zur Arbeit immer untauglicher ward..." So beginnt bei den Brüdern Grimm das Märchen von den "Bremer Stadtmusikanten", die vier Brandenburger DS-Lehrerinnen vom 21.-23. November in Bremen anlässlich der Zentralen Arbeitstagung des Bundesverbandes Theater in Schulen e.V. zum Thema "Theater und kulturelle Schulentwicklung" besuchen durften. Bis auf Heike Schade waren wir alle "Frischlinge" in dieser Runde der DS-Lehrer aus dem gesamten Bundesgebiet. Dank der unkomplizierten Art der Theaterleute kam das Fremdeln gar nicht erst auf und wir stürzten uns neugierig auf die angebotenen Themen. Ich habe besonders aus den Vorträgen der beiden Vertreter aus Hamburg und Minden viel mitnehmen können, da sie aus ihrer praktischen Arbeit berichteten. Wie bei solchen Veranstaltungen üblich, sind die Pausengespräche und abendlichen Diskussionen besonders reizvoll, da hier viel aus dem berühmten "Nähkästchen" geplaudert wird und wir als Brandenburger feststellen konnten, dass wir zwar nicht mit allem zufrieden sind, was in unserem Land in Bezug auf Theater an den Schulen passiert, aber wir haben immerhin dieses Fach schon im Stundenplan verankert. Wir hoffen natürlich, dass dies auch so bleibt!! Am letzten Tag wurde der neue Bundesvorstand gewählt, und wir sind stolz, dass Heike mit überwältigender Mehrheit als Vertreterin Brandenburgs gewählt wurde! Herzlichen Glückwunsch! Mein Fazit: Eine sehr gelungene Fachtagung und ich bin im nächsten Jahr wieder dabei!

Dolores Schaffernicht (Humboldt-Gymnasium Potsdam)


 

 Bericht von Heike Licht:

 

Meine erste Teilnahme an der zentralen Arbeitstagung des BV.TS und ich kann sagen, es wird bestimmt nicht meine letzte sein.

 

Meine Spielgruppe wurde zum diesjährigen SdL in Schwerin nominiert und so erhielt ich als Spielleiterin die Einladung, an der Arbeitstagung in Bremen teilzunehmen, reflektierte dort über dieses Festival .

 

Was war das Besondere an diesen zwei Tagen:

Es gab viele inhaltlich sehr gute Gespräche mit Fachfrauen und Fachmännern, z.B. Spielleiter, Lehrende des Fach „Theater“/ DS, Direktoren, Lehrende an Unis und Weiterbildungszentren,  Mitglieder der LAGs und des BV.TS.

Immer stand im Zentrum das Thema der  kulturellen Bildung an den Schulen.    

Ich erhielt viele, viele Anregungen, erfuhr, was möglich ist, wenn allen (oder wenigstens den meisten) Kollegen einer Schule kulturelle Bildung wichtig ist, am Herzen liegt.

 

Samstagnachmittag stieg ich in den Zug zurück nach Königs Wusterhausen und hatte konkrete Ideen, mit welchen Schritten (wenn auch kleinen)  ich in meiner Schule kulturelle Bildung zum Thema machen kann und muss. Bereits in meinen ersten Gesprächen vor Ort konnte ich die ersten Kolleginnen mit meinen Ideen anstecken.

 

 

Die Arbeitstagung war sehr nah dran an unserem Alltag als Theaterlehrer.

Ich bin sehr dankbar für diesen Imput, für den Blick über den eigenen Tellerrand hinaus, erwähnt seien hier  die Erfahrungsberichte des Ratsgymnasium Minden, des Gymnasiums Ohmoor aus Hamburg und die anschließenden intensiven Gespräche .

 

Als relativ „frisches“ Mitglied der LAG Brandenburg spürte ich, wie wichtig es ist, sich im Land aber auch darüber hinaus gemeinsam Themen zu widmen, sie anzupacken.

 

Ein großes Lob an die Veranstalter, die uns inhaltlich (auch kulturell) und physisch rund um sehr gut betreut haben. 

 

Also dann bis spätestens 2014!

 

Heike Licht

DS-Lehrerin am Friedrich-Schiller – Gymnasium in Königs Wusterhausen


 

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