LogoBrandenburgische LAG Theater in Schulen e.V. (BLAG.TiS)

273 Tage bis:
SDL 2018 (16.09)

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Informationen von unserem Bundesverband Theater in Schulen e.V.

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Theater der Vielfalt und Teilhabe

Zentrale Arbeitstagung des Bundesverbandes Theater in Schulen e.V. (2016)

Die Zentrale Arbeitstagung des BVTS fand 2016 in Rostock in der Hochschule für Musik und Theater (HMT)statt. Zu Recht zählt diese Institution zu den schönsten Hochschulen Deutschlands, befindet sie sich doch in dem denkmalgeschützten ehemaligen Katharinenstift in der Rostocker Altstadt in Hafennähe. 1223 als Franziskanerkloster gegründet lassen sich noch viele historische Architekturelemente wie Kreuzgang oder Kapitelsaal finden, die nun mit hinzugefügten Neubauteilen in einem spannungsvollen Dialog stehen. Bemerkenswert ist auch die Hochschulgeschichte: 1947 wurde hier eine Hochschule für Musik, Theater und Tanz gegründet, die als Außenstelle der Berliner Hochschule „Hans Eisler“ Studierende ausbildete. 1968 wurde sie in die „Rostocker Schauspielschule“ umgewandelt, die 1981 an die Hochschule für Schauspielkunst „Ernst Busch“ Berlin angegliedert wurde. Seit 1994 ist sie die eigenständige Hochschule für Musik und Theater, in der das Studium der Musik und Theaterpädagogik möglich ist.

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Bericht der Zentralen Arbeitstagung des Bundesverbandes Theater in Schulen e.V. in Reinfeld bei Lübeck

Vom 20.11. bis 22.11.2014 tagten rund 50 Teilnehmer der ZAT. Aus Brandenburg waren mit Astrid Lehmann, Heike Licht, Heike Schade, Dolores Schaffernicht und mir fünf Vertreterinnen dabei.

 

Am ersten Abend gab es einen Impulsvortrag von Dr. Wiebke Lohfeld, akademische Rätin an der Universität Koblenz-Landau mit dem Thema „Schön, dass ihr da seid – Theater im Fächerkanon der künstlerischen Fächer in der Schule“, der auf die aktuelle 2. Denkschrift des Rates für Kulturelle Bildung Bezug nahm und den Stand der aktuellen empirischen Forschung zum Theater in der Schule beleuchtete. Der Abend klang aus in der gemütlichen Bar des Bildungszentrums, in dem wir alle sehr gut untergebracht waren.

Der Fokus des nächsten Tages lag auf den Diskussionsrunden zu zwei verschiedenen Vorträgen von BV.TS Mitgliedern: Astrid Lehmann (Brandenburg), die mit „Werkstatt Ästhetische Horizonte“ das schulinterne Curriculum der Voltaire Schule in Potsdam vorstellte und Simone Boles (Schleswig-Holstein), die über ästhetische Schnittstellen von Kunst/Musik/Theater referierte. Beide Themen wurden angeregt diskutiert und durch den Gruppenwechsel allen zugänglich.

Der Nachmittag wurde bestimmt durch die BV.TS – Vorstandssitzung mit der Auswertung des SdL Saarbrücken, der Vorbereitung des SDL Dresden 2015 und Fragen zur Qualitätsentwicklung des Schultheaters der Länder.

Diese beiden Tage wurden von einem Graphic Recorder visuell festgehalten: Michael Geiß aus Mainz zeichnete und kommentierte sämtliche Begebenheiten der Tagung auf einem großen Plakat und erläuterte im Anschluss seine Arbeit. Dieser Blickwinkel von außen und die grafische Umsetzung der Zusammenfassung von den Tagungsergebnissen fand großen Anklang bei den Teilnehmern.

Eine wunderbare Nachtwächterführung durch das alte Lübeck und ein anschließender Besuch in einem mittelalterlichen Gewölbekeller mit eigener Brauerei ließ diesen Tag interessant und gesellig ausklingen.

Der Samstag war für die Fortsetzung der Vorstandssitzung mit Bericht des Vorstands, Satzungsänderungen und Länderberichten bestimmt.

Insgesamt eine informative, arbeitssame und erlebnisreiche Tagung, die für den Austausch der Theaterlehrer in Deutschland von immenser Bedeutung ist.

 

Annette Kaufhold

Katholische Schule Bernhardinum Fürstenwalde

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Bericht über die Vorsitzendenkonferenz des BVTS (Bundesverband Theater an Schulen) am 22.4.-23.4.16 in Kassel

Bei dieser jährlich stattfindenen Konferenz treffen sich die Vorsitzenden und stellvertretenden Vorsitzenden der Landesverbände, um gemeinsam Positionen in der Schultheaterlandschaft zu diskutieren und anstehende Beschlüsse zu fassen.

Tag 1

Ausrichtung des SDL (Schultheater der Länder)

Präsentation der Ergebnisse der SDL-Arbeitsgruppe: Es besteht eine Notwendigkeit zur Veränderung, da das SDL als sehr wichtig erachtet wird, es ist das größte Schultheaterfestival Europas und seit 30 Jahren Begegnungsort für die Schultheaterszene, allerdings ist es ein System verschiedener Interessenvertreter. Betont wurde, dass dieses Festival mehr in der Öffentlichkeit wahrgenommen werden muss. Dazu muss überdacht werden, was die Werte des Festivals sind, was kann im Ablauf geändert werden, was kann im Marketing getan werden, was ist das mission statement? Hier die Empfehlungen für den BVTS Vorstand:

  • Werte: Vielfalt, Theaterqualität (Professionalisierung), Austausch, Begegnung, Kommunikation.

  • Veränderung: Ab 2017 müssen nicht alle Aufführungen zum Thema sein. Am Mittwoch sollen die Fachforen stattfinden, die Schüler Ausflüge machen.

  • Verstärkung des Marketings: Hauptproblem ist, dass sich relativ wenig Gruppen bewerben. Vorschläge: Plakate müssen früher (1 Jahr) öffentlich sichtbar sein, als alleiniger Informant ist die Dienstpost nicht zuverlässig, es müssen noch andere Kanäle einbezogen werden, wie Internet, facebook etc.

  • Professionelle Corporate identity: Desweiteren ist ein Logo wichtig, was immer wieder benutzt wird für den Wiedererkennungswert. Die homepage sollte immer die gleichen Farben haben.

  • Die SDL-Fortbildungen müssen stärker beworben werden.

- Einrichtung einer Stelle auf Bundesebene

- Verzicht auf internationale Gasttruppe

- Institutionalisierung eines Buddysystems (letzter Ausrichter sollte mit zukünftigem kooperieren)

Hiernach wurden in vier Tischgesprächen diese Themen vertieft und Impulse aufgegriffen.

Den krönenden Abschluss des Abends bildete ein Einblick in kleine, witzige Filmsequenzen zum Thema „Das Beste am Schultheater ist…“, eine neue Kampagne des BVTS, die mit Applaus honoriert wurde. Auf der homepage des BVTS www.bvts.org werden Beispiele veröffentlicht, die die teilnehmenden Gruppen inspirieren sollen. Der Clip soll nicht länger als 30 Sekunden dauern, eine ironische Brechung aufweisen und Lust auf Theater machen.

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Kurzer Rückblick Zentrale Arbeitstagung des Bundesverbandes Theater in der Schule e.V.

Wer an der diesjährigen zentralen Arbeitstagung des BV.TS nicht teilnehmen konnte, kann sich auf der Grundlage dreier Feedbacks, die uns erreichten, einen kurzen Einblick verschaffen und lässt sich vielleicht sogar inspirieren, im kommenden Jahr dabei zu sein...


Bericht von Annette Kaufhold:

 

21.-23.11.2013

Eingeleitet wurde diese spannende Tagung von einem Vortrag von Prof. Dr. Olaf-Axel Burow, der sich auf sein Buch „Positive Pädagogik“ bezog und in sehr anschaulicher und humorvoller Weise zur  Bedeutung der Kulturellen Bildung sprach. Kultur braucht Muße, Muße braucht Verlangsamung, daraus entsteht Glück. Ein Lerneffekt ist nur möglich, wenn Emotionen dabei entstehen können. Denn nur, wenn man in seinem Element ist, wächst man über sich hinaus.

Diese Aussagen treffen auf das Fach Theater besonders zu, sind aber auch generell auf Schule übertragbar.

 

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