LogoBrandenburgische LAG Theater in Schulen e.V. (BLAG.TiS)

273 Tage bis:
SDL 2018 (16.09)

Fotogallerie

ANDERSARTIG GEDENKEN ON STAGE


Auslobung des Schüler- und Amateur-Theater-Wettbewerbs

 

Die Arbeitsgemeinschaft "gedenkort-T4.eu"  möchte bundesweit Theatergruppen anregen, eine Biographie eines Opfers der NS-"Euthanasie" ins Zentrum eines selbstentwickelten Bühnenstücks zu stellen.

T H E M A T I S C H E R    H I N T E R G R U N D

Als Teil der nationalsozialistischen Rassenideologie wurden bis 1945 ca. 300.000 Kinder, Frauen und Männer mit psychischer Erkrankung oder geistiger Behinderung im Rahmen der Aktion T4 und später dezentral systematisch ermordet. 

T E I L N E H M E R

Der Wettbewerb ist für alle Schularten im Sekundarbereich offen – für reguläre Schulen, für inklusive Schulen und für Förderzentren. Der Wettbewerb spricht auch den außerschulischen Bereich an und will sich an Jugendfreizeiteinrichtungen wenden, an Amateur-Theater für Jugendliche und junge Erwachsene. Diese sollen im Ensemble überwiegen. Das bedeutet, dass die Teilnahme von Erwachsenen im weitesten Sinne nur dann möglich ist, wenn die Mehrheit der Teilnehmer innerhalb einer Gruppe zwischen 15 und 27 Jahre alt ist, oder wenn die erwachsenen Teilnehmer Menschen mit Behinderungen sind.

P R E I S E

Unter den eingesandten Aufzeichnungen der Aufführungen wählt die Jury insgesamt 6 Preisträger für Geldpreise in Höhe von 7.000,-€ aus. Der Sieger wird im September 2016 eingeladen, seinen Beitrag in Berlin aufzuführen. 

E I N S E N D E S C H L U S S   

Die Theaterstücke müssen aufgenommen und als DVD bis zum 29. April 2016eingesendet werden.  

I N F O R M A T I O N

Ausführliche Informationen und Teilnahmebedingungen- auch in Leichter Sprache (LL) -finden Sie unter:

www.andersartig-gedenken.de  

https://www.facebook.com/andersartiggedenken

 

Fragen zum Wettbewerb beantwortet Ihnen Stana Schenck

Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!  Mobil: 0171 - 455 08 35    

andersartig-gedenken-on-stage wird von der  AG gedenkort-T4.eudes Paritätischen Wohlfahrtsverbandes Berlin e.V. getragen und von der Stiftung EVZ, der Bundesvereinigung Lebenshilfe und der Lebenshilfe Berlin unterstützt.

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TheaterSchule - Sommerakademie 2013

Liebe Kolleginnen und Kollegen,


die Sommerakademie Brandenburg versteht sich als Fortbildungsveranstaltung für LehrerInnen aller Schulformen, die Darstellendes Spiel und Darstellen und Gestalten unterrichten sowie für diejenigen, die theater- und medienpädagogische Verfahren in ihrem Unterricht anwenden wollen. Außerdem bietet sie eine gute Gelegenheit für einen landesübergreifenden Erfahrungsaustausch, da bis zu 70 KollegInnen und SchülerInnen jährlich daran teilnehmen.
Für die Jahre 2011 – 2013 hatten wir die Begriffe GLAUBE – LIEBE – HOFFUNG in den Mittelpunkt der theatralen Arbeit gestellt. Aus diesem Grund steht in diesem letzten Jahr der Trilogie der Begriff HOFFNUNG im Fokus, denn….


DIE HOFFNUNG STIRBT ZULETZT!


Die als Titel gewählte Redewendung birgt in sich die Kraft der Veränderung zum Besseren. Das Wort „hoffen“ gehört laut Duden zur Wortgruppe „hüpfen“ und beschreibt den körperlichen Ausdruck im Zustand einer positiven Erwartung. Die Hoffnung drückt die Sehnsucht aus, etwas Wünschenswertes werde in der Zukunft geschehen.

Der Philosoph Ernst Bloch hat Hoffnung als konkrete Utopie ausformuliert. In Religionen, Tagträumen, Kunstwerken und anderen kulturellen Artefakten erkennt er ein Wissen um das Potenzial, ein besseres Leben führen zu können. Ästhetisch gestaltete Werke gäben Einblick in nicht ausgeschöpfte Möglichkeiten des Bestehenden und würden auf die Realisierung durch die Menschen warten.

Doch Hoffen kann ebenso lähmend wirken, denn wirkliche Gewissheit über das Eintreffen des Gewünschten besteht nicht. Der oben zitierte Sinnsatz kann zudem einen beklagenswerten Zustand verfestigen, wenn Menschen sich nicht darum bemühen oder nicht dazu in der Lage sind, sich oder die Verhältnisse zu ändern. Hoffnung kann schließlich auch missbraucht werden von denjenigen, die kein Interesse an Veränderung haben, indem sie vorgaukeln, dass Hoffen allein schon – ohne eigenes Handeln – zum Besseren führe.

Hoffnung ist also ein ambivalenter Affekt, dem die Kraft zur Veränderung ebenso inne wohnt wie Apathie und Stagnation. Aus welchem Impuls heraus kann eine Differenzierung stattfinden? Ist allein das Individuum für den Umgang mit Hoffnung verantwortlich? Oder sind es allein die gesellschaftlichen oder technologischen Bedingungen, die Hoffnung zum Potenzial der Veränderung und Verbesserung oder zur Stagnation werden lassen?

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Bundeskongress 2009

„TheaterSpiel in der Primarstufe“

Ich war dabei - beim Bundeskongress des Bundesverbandes Theater in Schulen vom 7. – 9. 5. 09 in Nürnberg

 

Schwarz gekleidete Grundschulkinder bewegen sich fließend und barfuß über die Bühne. Einige tragen bunte Hüte, andere bunte Tücher. Dazu eindringlich-schöne Musik. Später werden die Bewegungen eckig, Stöcke kommen dazu und effektvolle Beleuchtung.

„Was ist Theater?“, fragen sie in den Raum und antworten darauf mit ihrem Spiel.

So beginnt dieser Kongress und das Publikum, ca. 130 Teilnehmer, ist begeistert.

Ja, so ähnlich könnte man ein Programm mit Kindern erarbeiten, denke ich. Einige Warm – up – Übungen zu einer Choreographie verbinden...

Es folgen Grußworte und Impulsreferate, alles dreht sich um die Frage: „Wozu das Theater?“

Abends gibt es im Kindertheater „Mummpitz“ eine ganz besondere Aufführung, nicht nur für Kinder geeignet! Ganz großartig!

Wie ich nach Nürnberg gekommen bin? Mit dem Zug. Aber vor allem durch die Fachberaterin für DS Heike Schade, die mich bei der Pantomime – Weiterbildung im LISUM schon fast überzeugt hatte. Als sie mir dann noch eine sehr motivierende, nette Mail nach Hause schickte, meldete ich mich an und vertrat so die Landesarbeitsgemeinschaft für Darstellendes Spiel in den Schulen e.V.

Aber erst musste Heike auch noch meinen Chef dazu bewegen, mich für zwei Tage freizustellen, denn das wollte er zunächst nicht so richtig.

Es hat sich gelohnt.

Der zweite Tag brachte interessante Begegnungen mit netten Theaterlehrern aus vielen Teilen Deutschlands in Diskussionsforen und Workshops. Abends eine Stadtführung durch Nürnbergs Altstadt.

Am dritten Tag stand wieder die bildungspolitische Bedeutung des Schultheaters im Zentrum. Hochrangige und kompetente Referenten stellten fest, dass es Kindern und Jugendlichen nicht primär an Grundwissen mangele, sondern vielmehr an Selbstständigkeit, Problemlösungs-strategien, selbstreguliertem Lernen sowie an konstruktiver Phantasie und Kreativität.

Schultheater sei ein Medium der Vereinigung vieler Lern- und Bildungsfelder. Es entwickeln sich Ich – Kompetenzen (Selbstbewusstsein, Engagement usw.), Sozialkompetenzen (Verantwortung, Kommunikation, Kooperation), Methodenkompetenzen und Wissen.

Die Ausbildung stimmlicher und sprachlicher Qualitäten, die Erhöhung und Verbesserung des Körpergefühls und der Körperbeherrschung, die Schulung der Ausdrucks- und Erlebnisfähigkeiten stehen im Mittelpunkt.

„Denn das Schultheater kombiniert Sprache, Literatur, Körperlichkeit, Bewegung, bildende Kunst, Musik, Tanz, Gesang in einer in der Schule nicht mehr auffindbaren Komplexität“, sagt Professor Dr. Eckart Liebau von der Universität Erlangen.

Theaterspiel sei ein Weg der Persönlichkeitsentwicklung, ein nachhaltiges Bildungsereignis, so Liebau.

Ein Schulfach „Theater“ für alle Kinder mit gut ausgebildeten Lehrern erscheine in diesem Zusammenhang als unumgänglich – so der Grundtenor des Bundeskongresses.

 

Anke Simon

(Lehrerin für D / Ge, aber auch Theater, Kunst, Sachkunde)

Grundschule „Robert Koch“ Niemegk
 

 

Fachtag in Nürnberg – Theater in der Grundschule

Eine Reise, die sich lohnte! So lautete mein Resümee, nachdem ich mich im April in den ICE gesetzt habe und für zwei Tage unsere Brandenburgische LAG in Nürnberg vertreten habe.

Der Bundesverband Theater in Schulen hatte zum Fachtag geladen und zwölf Bundesländer schickten ihre Vertreter aus dem Grundschulbereich ins Frankenland.

Unter der bewährten Regie von Ulrike Mönch – Heinz wurde die Veranstaltung wieder ein voller Erfolg.

Gemeinsam mit Michael Assies aus Berlin stellte sie im Eingangsreferat am Freitagabend den Bildungswert von Kindertheater in und außerhalb der Schule heraus, fasste den Status Quo beim Kampf um die Anerkennung von Theater als reguläres Schulfach an Grundschulen zusammen und wies uns auf Theaterfestivals für Kinder hin. (Schultheater der Länder, Deutsches Kindertheaterfestival, die Ständige Konferenz Kinder spielen Theater und das Deutsche Kindertheaterfest 2014)

Das Fach Theater in Hamburg spielte, wie auch schon beim Grundschulkongress 2009, eine besondere Rolle.

Wir erfuhren: Die Hamburger haben es geschafft! Dort gibt es seit diesem Schuljahr tatsächlich eine Wochenstunde Theater im Stundenplan der Grundschulen.

Am Samstagvormittag zeigten uns Katja Krach-Grimm und Carsten Beleites, wie das an ihrer Hamburger Grundschule funktioniert. Wir nahmen Einsicht in ihre Lehrpläne (www.hamburg.de/contentblob/2965726/data/theater-gs.pdf) und ihre Bewertungsrichtlinien, hörten ihre Begeisterung heraus und auch die Anfangsschwierigkeiten. Es folgten Strategiedebatten an runden Tischen zu Fragen und Visionen zum Theater in der Primarstufe.

Am Nachmittag folgten Workshops mit praktischer Ausrichtung. Bei Toni Gruber gab es Performance mit Spielregeln und bei Beatrice Baier konnte ich performative Ansätze für Grund- und Förderschulen ausprobieren. Anhand von „10 Geißlein und vier Wölfen“ gelangten wir von der Übung zur Szene.

 

Ich danke der Brandenburgischen Landesarbeitsgruppe für darstellendes Spiel für die finanzielle Unterstützung zur Teilnahme an diesem Fachtag.

 

Anke Simon


 

15. Kinder-Theatertreffen in Seferihisar / Türkei

Vom 06. – 20. Juli 2012

 

[ Anmeldung bis zum 27.Februar 2012! ]

 

Der Verein EDERED (European Drama Encounters / Rencontres Européennes de Drama)veranstaltet vom 06. – 20. Juli 2012 sein 15. Kinder-Theatertreffen. Eingeladen hat der türkische Theaterverband Çağdaş Drama Derneği (CDD).

Das Treffen findet in YİBO (Seferihisar- Internatsschule) in Seferihisar / Türkeistatt, in der Nähe von Izmir.

Der Verein EDERED führt seit 1982 jährlich wechselweise Kinder-und Jugend-Theatertreffen durch. Gastgeber sind jeweils Theatervereine oder –verbände in verschiedenen europäischen Ländern bzw. Bewerberländern.

Im Vordergrund steht die gemeinsame Theaterarbeit zum Thema Slowness(Langsamkeit). In Werkstätten sollen die Kinder die Möglichkeit haben, ihre persönlichen Lebenserfahrungen auszudrücken und miteinander zu vergleichen. Sie sollen Unterschiede und Gemeinsamkeiten der verschiedenen Kulturen kennenlernen und Verständnis für andere entwickeln. Auf der inhaltlichen Ebene lernen sie die Methoden und künstlerischen Ausdrucksweisen der „Dramatischen Erziehung“ und des Theaters kennen. Den Abschluss bildet eine öffentliche Aufführung mit den Werkstattergebnissen.

Eingeladen sind vier Mädchen und vier Jungen aus Deutschland, im Alter von 12 – 14 Jahren, die von zwei erfahrenen Theater/Betreuungspädagogen begleitet werden. Die Arbeitssprache ist Englischund deshalb müssen alle Bewerber über genügend Kenntnisse in dieser Sprache verfügen.

Ein Vorbereitungstreffen in Lingen, zwei Tage vor der gemeinsamen Reise in die Türkei ist Voraussetzung für die Teilnahme.

Bewerben können sich Kinder aus den Mitgliedsverbänden Bund Deutscher Amateurtheater (BDAT), der Bundesarbeitsgemeinschaft Spiel & Theater (BAG), aus Schulen oder anderen Theatervereinen, die die genannten Bedingungen erfüllen, die über viel Theatererfahrung verfügen und in einer Theatergruppe oder einer Theater-AG aktiv sind.

Infos zur Anmeldung >>

Sommerakademie

Anhang zum Brief „TheaterSchule - Sommerakademie Brandenburg 2009“

Themenzyklus 2008 - 2010 „Werte im Wandel“

2008: Gesellschaftliche Werte. Stückvorlage: Top Dogs. Urs Widmer. 1997


Besonders in Deutschland erscheint die Frage nach dem Wir- Gefühl und den Gemeinsamkeiten unserer
Gesellschaft antiquiert bzw. von deutscher Geschichte belastet. Andere westliche Industrienationen vereinen
sich bisweilen noch unter der Fahne der Nation und im gemeinsamen Singen der Hymne. Patriotische
Gefühle sind bei uns hingegen vielen noch suspekt. Nichts desto trotz stellt sich auch für unsere Gesellschaft
die Frage, was uns als Individuen noch verbindet. Können wir gemeinsam auf etwas stolz sein? Haben wir
gemeinsam Werte, die wir für verteidigungswert halten? Wie würde die Verteidigung aussehen
Aber was geschieht, wenn wir diese Fragen mit NEIN beantworten? Kommen wir jedoch zu positiven
Antworten, wird dann nicht die historische Errungenschaft des autonomen Individuums zu sehr
eingeschränkt? Und wer legt die gemeinsamen Werte fest?
Mit dem Stück „Top Dogs“ können diese Fragen in der Sommerakademie 2008 einführend behandelt
werden. An den entlassenen Top-Managern zeigt sich, wie gesellschaftliche Werte das Individuum derart
bestimmen, dass keine individuellen Werte mehr herangezogen werden können. Thematisiert werden
gesellschaftliche Werte, die sich aus dem Bereich eines auf Profit hin orientierten ökonomischen Systems
ergeben.
2009: Individuelle Werte. Stückvorlage: King Kongs Töchter. Theresia Walser. 1999
Das bürgerliche Individuum hat sich als Gegenmodell zum Feudalsystem und dessen unmenschliche
Einschränkungen entwickelt. Die vom Bürgertum errichtete staatliche Macht und die gemeinsamen
gesellschaftlichen Werte zielten und zielen in ihren Grundsätzen auf die Unterstützung der persönlichen
Entwicklung des Einzelnen. Dieses gesellschaftliche Konzept war sowohl ökonomisch als auch technologisch
sehr erfolgreich, so dass die Entwicklung der Individualisierung weiter voranschreiten konnte. Unser
individueller Lebensstil ist heute in vielen anderen Gesellschaften zu einem Ideal geworden, während er von
anderen vehement abgelehnt wird.
Nutzen wir die Sommerakademie dazu, uns einerseits derjenigen Werte bewusst zu werden, die die
Autonomie des Individuums in den Vordergrund stellen, andererseits diese Werte auch einer kritischen
Reflexion zu unterziehen.
2010: Individuelle und gesellschaftliche Werte
Bildungseinrichtungen haben die Aufgabe, die Schüler zu eigenständigen und eigenverantwortlichen
Persönlichkeiten auf der Grundlage der Werte unseres Gemeinwesens zu erziehen. Mit der
Eigenverantwortlichkeit ist jedoch nicht nur die Pflicht sondern auch das Recht auf eine von dem
Gemeinwesen unterstütze individuelle Entwicklung gegeben. Unter dem Druck der grundlegenden weltweiten
Veränderungen und deren Einfluss auf die inneren Strukturen der Gesellschaft sowie das Leben des
einzelnen wurde eine Diskussion entfacht, die zu Recht auch vor den Schulen nicht halt macht.
Die Sommerakademie wird sowohl die Primär- als auch die Sekundärtugenden einer kritischen Reflexion
unterziehen und Vorschläge entwickeln, wie deren zeitgenössische Umsetzung nicht nur in der Schule
diskutiert sondern auch konkret erlernt werden können.
Regionale Arbeitsstelle für Ausländerfragen, Jugendarbeit und Schule Potsdam
Stephensonstraße 23, D-14482 Potsdam, Tel.: 0331 / 2 01 08 69, Fax: 0331 / 8 17 05 30, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Unsere Dozenten:
1. Einsteigerkurs
Lambert Blum, Dozent für Spiel- und Theaterpädagogik, Theatergeschichte und –theorie;
Regisseur von zahlreichen Produktionen (Schauspiel, Kindertheater, Figurentheater für Kinder und
Erwachsene); Veröffentlichung von Fachartikeln; Mitbegründer von transARTES und der
Sommerakademie.
2. Zwischen-Räume
Martina Leeker, Studium der Theaterwissenschaft, Philosophie und Germanistik in Berlin und
Paris. Theaterausbildung in Mime und Theater bei Etienne Decroux und Jacques Lecoq, Paris.
Wissenschaftlicher und künstlerischer Schwerpunkt im Bereich Theater/ Performance mit
bildelektronischen und digitalen Medien. Derzeit Juniorprofessur für Theater und Medien an der
Universität Bayreuth. Mitbegründerin von transARTES und der Sommerakademie.
3. Szenischer Vortrag
Walter Siegfried, Jugend und Studium in der Schweiz. 1977 Promotion an der Universität Zürich
in der Fächerkombination Psychologie, Kunstgeschichte und Philosophie. Forschungsarbeit über
’Aesthetik als Verhalten’ im Max-Planck-Institut für Verhaltensphysiologie, Seewiesen (1988). Seit
1986 eigene Kunstprojekte und Performances mit Gesang. 1986-2005 kontinuierliche Lehrtätigkeit an
der Akademie der Bildenden Künste München und an der Hochschule für Gestaltung und Kunst
Zürich. Lebt in München. Weitere Informationen: http://www.ariarium.de
4. Erzählwerkstatt
Suse Weisse, Diplompsychologin und Theaterpädagogin (UdK Berlin); seit 1999 selbständige
Regisseurin, Dozentin und Erzählerin; Auftritte auf internaionalen Erzählfestivals, z.B: Internationales
Erzählfestival Alden Biesen, Belgien 2007/ Festival de contes en chaises longues, Luxemburg 2008/
Internationales. Erzählfestival Neukirchen-Vluyn, 2008/ International Scottish Storytelling Festival,
Edinbourgh 2008/ Mehrere Preise: u.a. Thüringer Märchen- und Sagenpreis 2005, Erster Preis der
Fachjury und des Publikums beim internationalen Erzählfestival Neukirchen-Vluyn 2008.
5. Klang-Rede und Rede-Klang
Michael Schenk, Studium für Musiklehramt und Musikwissenschaft (Dr. phil.). Michael Schenk
arbeitet als Sänger und Komponist in Song- und Folkrockformationen, ist seit 1997 freischaffend
tätig als Klangkünstler, Tondokumentarist und Dozent in den Bereichen Elektroakustik, Film, Theater
und Performance. Seit 2000 Projektleiter des Festivals "intersonanzen", Vorsitzender des
Brandenburgischen Vereins Neue Musik e.V. und des klangforums brandenburg e.V. Zurzeit u.a.
Lehraufträge an der Hochschule für Film und Fernsehen „Konrad Wolf“ und der Universität Potsdam.
6. Tanz-Choreografie-Theater
Maya Brosch, studierte Klassisches Ballett, Mime und Pantomime in der Schweiz sowie in Paris,
London und Berlin. Sie arbeitete u.a. bei Etienne Decroux, Ella Jaroscewicz, Riki von Falken und
Rubato. Sie war Mitbegründerin des Mimetheaters „Mimobile“ (später Théâtre Corps Acteur),
Dozentin für Mime, Pantomime und Tanz, Arbeit mit Kindern im Rahmen von Schultheaterprojekten.
Ausbildung in Pädagogik für zeitgenössischen Tanz am Centre National e la Danse in Paris.
Performerin, Tänzerin, Choreografin und Regisseurin bei Murray/Brosch Production.
7. TanzTheater
Nadja Raszewski, Tänzerin, Choreografin, Tanzpädagogin, Leiterin des Studios für
zeitgenössische Tanz und Bewegungsforschung „Tanztangente“, Dozentin für Theaterpädagogik
(UdK Berlin), Gastdozentin in Türkei, Finnland, Israel, Niederlande, USA. Choreografin/Regisseurin
u.a. für: Komische Oper Berlin: „Cosi fan tutte“ als Hip Hòpera mit 40 Jugendlichen, Opernsängern,
Rappern, Münchener Staatsoper: „anna tanzt“(I–III) mit je 100 Jugendlichen, Heilbronn: Großprojekt
mit Jugendlichen zum Thema „Heimat“. 2006 Gründung des Aktionsteams „Schule und Bewegung“.

Aufruf zum Schultheater der Länder 2015

Der Bundesverband Theater in Schulen (BV.TS), die Stiftung Mercator und das sächsische Staatsministerium für Kultus laden in Kooperation mit dem Staatsschauspiel Dresden, dem tjg. theater junge generation, dem Landesverband Sachsen im Deutschen Bühnenverein und dem Landesverband Amateurtheater Sachsen (LATS) zum 31. Schultheater der Länder (SDL) vom 20. – 26. September 2015 nach Dresden ein.

Das Thema des SDL lautet in diesem Jahr

FORSCHENDES THEATER

sdl2015b.pngEs werden Theaterproduktionen gesucht, die sich in altersangemessener Weise fragend, suchend und stellungnehmend mit Bereichen der Wirklichkeit auseinandersetzen und hierfür eine künstlerische Darstellungsform finden.

Gewünscht sind beispielsweise Präsentationen, die

  • auf Recherchen zu Orten, Ereignissen oder Menschen basieren,
  • Antworten zu selbstreflektierenden Fragen finden wie: Wonach suchen wir, warum und mit welchen Mitteln? Was ist die Zielsetzung unserer Arbeit? 
  • das Recherchematerial theatral-poetisch verarbeiten und zu einer für das Publikum sinnlich erfahrbaren Inszenierung formen,
  • mit künstlerischen Mitteln wie Montage, Verdichtung, Verfremdung arbeiten,
  • eine Zusammenarbeit mit anderen Fächern oder Disziplinen suchen.

Klickt auf das nebenstehende Bild oderhier, um zum Flyer der Ausschreibung zu gelangen (pdf-Dokument öffnet im neuen Fenster).

 


 

 

 

 

 

Was will die LAG?

titel_3Austausch von Erfahrungen und Fachinformationen

Unterstützung und Zusammenarbeit zwischen Spielleitern, Schulen und Kommunen

Zusammenarbeit mit pädagogischen, künstlerischen und wissenschaftlichen Institutionen und Einrichtungen

Vertretung gemeinsamer Interessen gegenüber der Öffentlichkeit

Fachaustausch über die Grenzen Brandenburgs hinaus

 

Die LAG setzt sich dafür ein, dass in allen Schulstufen und ~formen neben dem Fach Theater auch Theaterprojekte als Sprech-, Bewegungs-, Tanz- und Musiktheater oder Performance angeboten werden. Zudem fordert sie, die interdisziplinären Potenziale des Theaterspiels zu nutzen.

Daher ist die LAG Mitglied im BV.TS, in der BKJ und arbeitet mit anderen Verbänden der kultur-ästhetischen Bildung zusammen.

TheaterSchule -Sommerakademie Brandenburg/Berlin 2014

Die  Sommerakademie  Theater/Schule  Brandenburg  2014  bietet  in  Kooperation  mit  dem Bundesverband Theater  in  Schulen  e.V.,  dem   Schultheater  der  Länder  2015  und  der  Stiftung Mercator vier Werkstätten zum Thema „Forschendes Theater“ an. Den TeilnehmerInnen wird somit die Möglichkeit geboten, sich praktisch wie theoretisch auf das SdL 2015 vorzubereiten. Für das Schultheater der Länder 2015 in Dresden werden Theaterproduktionen aus allen Schulstufen und Schulformen gesucht, bei denen forschende Verfahren die theatrale Praxis bestimmen.

Forschendes Theater

versteht sich als eine Theaterarbeit, die sich mit der Wirklichkeit fragend und suchend, neugierig und offen sowie provozierend auseinandersetzt und dafür eine passende künstlerische Arbeitsmethode und Darstellungsform findet.  Forschendes Theater basiert auf Recherchen zu Orten, Ereignissen, Menschen, etc... und stellt Fragen nach den Kontexten und Spannungsfeldern, in denen wir leben. Es werden unterschiedliche Recherchemethoden angewandt und vielfältige Materialien ausgewertet. Die Arbeitsweise ist grundsätzlich selbstreflexiv und wird von Fragen begleitet wie: Wonach suchen wir? Und warum? Wie suchen wir? Wann sind wir an unserem Ziel angekommen? Gibt es das für uns überhaupt? Das erforschte Material wird zu einer für das Publikum sinnlich erfahrbaren Inszenierung verwoben, die nach den künstlerischen Methoden der Collage, Montage, Verdichtung, Verfremdung etc...  konstruiert  ist.  Das  Forschende  Theater  versteht  sich  grundsätzlich  und  sucht  aktiv  die Zusammenarbeit mit anderen Fächern und Disziplinen.(Ausschreibung des Bundesverbands Theater in Schulen)

Trotz  aller  Vielfältigkeit  ist  diesen  unterschiedlichen Ansätzen  und  Zugangsweisen  doch  eines gemeinsam: Sie setzen auf eine Überschreitung der Grenzen des vorführenden Theaters hin zu einer Kultur  der  Partizipation  und  der  Intervention  in  die  Zivilgesellschaft.  Es  soll  Aufgabe  der Sommerakademie  sein,  die  Potenziale  des  Forschenden  Theaters  zu  erkunden  und  zu  fragen, welche  ästhetischen  Verfahrensweisen  angemessen  wären,  um  sie  zu  entfalten.  Die Sommerakademie macht es sich mithin zur Aufgabe, Ansätze und Methoden forschenden Theaters vorzustellen  und  zu  erproben  und  zugleich  die  aktuelle  Konjunktur  auf  ihre  Kultur-  und Subjektbildenden Potenziale hin zu reflektieren. Erst aus diesem doppelten Unterfangen kann ein forschendes Theater entstehen, das sich auch immer selbst im Blick hat.

WEITERLESEN (Flyer als pdf)

SOS for Human Rights - Internationale Wochen gegen Rassismus

TheaterFrankfurt_logo.png

Liebe Unterstützer_innen der Menschenrechte,
Liebe Theaterbegeisterte,

im März 2012 finden wieder die Internationalen Wochen gegen Rassismus statt und SOS for Human Rights ist mit dabei! Auch 2012 geht es mit der Kampagne und dem gleichnamigen Theaterstück vom GRIPS Theater, den Aktionen vom Bündnis und dem Appell der Jugendliche ohne Grenzen weiter!
Seit dem Herbst 2010 richtet sich SOS for Human Rights gegen die Verletzungen der Menschenrechte von Flüchtlingen, an den Außengrenzen der EU. Zusammen fordern die Bündnispartner GRIPS Theater, Flüchtlingsräten Berlin und Brandenburg, Jugendliche ohne Grenzen (JoG), PRO ASYL, GEW, Borderline Europe sowie WeGe ins Leben:

Fluchtwege freihalten!
Den unerklärten Krieg gegen die Flüchtlinge beenden!
Kinder- und Menschenrechte umsetzen!


Als Nachfolgeprojekt von Hier Geblieben! besteht SOS for Human Rights aus einem gleichnamigen Theaterstück vom GRIPS Theater, einem Appell von JoG sowie Aktionen des Bündnisses. Seit November 2010 tourt das Stück (ab 12 J.) bundesweit! Die Geschichte der jugendlichen Flüchtlinge Jamila, Naisha und Kerim ermöglicht, über die Fluchtgründe, die lebensgefährlichen Reisebedingungen der Flüchtlinge und die Festung Europa aufzuklären. Das Stück erreichte in über 80 Vorstellungen mehr als 11.000 Zuschauer_innen durch Deutschland und Österreich, wo SOS for Human Rights im Rahmen des Festivals Spectrum in Kärnten vom Publikum preisgekrönt wurde.

2012 geht es mit der Tour weiter: Alle Infos zur Buchung des Stücks sowie alle Aufführungstermine finden Sie unter <
http://www.sos-for-human-rights.eu/>  !
Wir freuen uns auf jede Unterstützung und Anfrage für Gastspiele in Schulen, Kulturstätten, Kirchen, Theatern und überall dort, wohin wir eingeladen werden. Bis zum Sommer sind noch viele Termine frei, an denen wir gerne bei Ihnen spielen. Machen Sie mit! Laden Sie das Stück SOS for Human Rights in Ihre Stadt ein!
 
Gerne können Sie auch den Appell von Jugendlichen ohne Grenzen auf unserer Webseite unterschreiben und somit wie die über 3.500 Erstunterzeichner die Forderungen der Kampagne unterstützen: zum Appell >
>  

Mit freundlichen Grüßen,

Das Team SOS for Human Rights

Janina Reinsbach
Tourorganisation
SOS for Human Rights

www.sos-for-human-rights.eu


c/o GRIPS Klosterstraße
Klosterstrasse 68
D-10179 BERLIN  

Mail:
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Tel: 0049 176 75 46 42 16
Fax: 0049 30 24 74 97 76


 

Landesschultheatertreffen 2007

Während des Landesschultheatertreffens 2007 in Brandenburg filmte der MuK 13 - Kurs der Voltaire-Gesamtschule in Potsdam.

 

Hierkann man sich das entstandene Produkt ansehen.

 

Falls der Film auf Ihrem Computer nicht läuft, können Sie sich den

Realplayerherunterladen.

„Kennen Sie Kleist?"

Ein Rückblick auf die7. Brandenburgischen Schultheatertage vom 14.-18. Juni 2011 in Frankfurt/Oder

Anlässlich des 200. Todestages des Dichters entwickelten das Theater Frankfurt, die Messe- und Veranstaltungs-GmbH Frankfurt (Oder) und die LAG darstellendes Spiel in den Schulen e.V. die Idee, das 7. Brandenburgische Landesschultheatertreffen nach Frankfurt ins KLEIST- Forum zu holen. Dieser großen Herausforderung hatten sich u. a. SECHS Schultheatergruppen aus Brandenburg gestellt. Und so wurde manche Wissenslücke der 120 TeilnehmerInnen aus Brandenburg, Polen und Italien über den deutschen Dichter gefüllt:
 
In die GROSSE ODERSTRASSE, der Geburtsstätte Kleists, lädt uns die „Kleist Klasse“ (Liebknecht- Gymnasium Frankfurt, Leitung Christina Dalchau und Kerstin Hanne) ein. Nur eine Plakette an einem schäbigen Haus aus DDR-Zeiten erinnert an dessen Geschichte. In ihrer Performance „KLEIST LIVE“ machen die SpielerInnen diesen Ort wieder lebendig.  das Haus soll demnächst abgerissen werden, beherbergt z. Z. aber etwas Besonderes, die Ergebnisse des Projektes der „Kleist-WG“, in dessen Rahmen die leerstehenden Räume „kleistvoll“ gestaltet wurden.
Nach TROJA führt uns „PENTHESILEA“ (Liebknecht-Gymnasiums Frankfurt, Leitung Frank Radüg). Die Theatergruppe der 13. Klasse zeigt eine ungewöhnlich kraftvolle und athletische Inszenierung. Chorische Elemente wechseln mit Kampfsolis, Spieler halten mit Leichtigkeit das Gleichgewicht auf dem Rücken anderer. Was bleibt, werden die Spieler in der Nachbesprechung gefragt. „Ich bin z. B neugierig auf weitere Stücke von Kleist geworden“, sagt Penthesilea –Darstellerin Teresa Bialas.
In eine ZWISCHENWELT wandern wir mit den SpielerInnen des Pückler - Gymnasiums Cottbus in dem Stück „KOPF ODER HERZ“ (Spielleitung Angelika Koch). Wir erleben die Protagonisten Henriette Vogel und Heinrich von Kleist nach ihrem Selbstmord rückblickend auf ihr vorheriges Leben. Der Gruppe erzählt leicht und „musikalisch“ ihren „Suizid“ und lässt uns teilhaben, u. a. am Mittagstisch von Familie Kleist.
PARIS 1801, KÖNIGSBERG 1804, FRANKFURT 2011- die Theatergruppe der Schule des Zweiten Bildungswegs „Heinrich von Kleist“ in Potsdam (Spielleitung Astrid Lehmann) reist mit dem Publikum durch die Zeit. In „Mit der Grazie tritt“ erleben wir, medial wunderbar geleitet, Freunde, Bekannte, Menschen, die über ihn geschrieben haben, im Diskurs mit Kleist. Auch Richter Adam (“Der zerbrochene Krug“), alias Daniel Stolzmann, tritt auf und beschwert sich beim Dichter darüber, dass dieser ihn gezwungen habe, derart tollpatschig zu sein und das Recht zu beugen.
1811. Am KLEINEN WANNSEE unterhalb der Bismarckstraße erschießt Kleist zunächst Henriette Vogel, dann sich selbst. Der Kurs Klasse 12 (Liebknecht Gymnasium Frankfurt/Oder, Leitung Christina Dalchau) hat für die Szenencollage „50 SCHRITTE“ in Obduktionsberichten und Vernehmungsprotokollen recherchiert und Szenen über Menschen, die den freiwilligen Tod der beiden unfreiwillig erleben mussten, entwickelt. So werden wir z. B. in die Riebische Gaststube am Wannsee eingeladen, in der Kleist und Vogel, großartig gespielt von Maxi Köhler und Svea Mausolf, ihre letzte Nacht verbrachten.
Zurück nach FRANKFURT/ODER 1800. Der Beziehung des Dichters mit Wilhelmine von Zenge hat sich die Theatergruppe vom Bertolt-Brecht-Gymnasium in Brandenburg (Leitung Heike Schade) in „KLEIST UND DIE Z(W)ENGE“ angenommen und versucht, aktuelle Bezüge zu finden. In eigenwilligen Bildern erzählt die Gruppe von den Liebes-Zwängen der Protagonisten. Kleist stellte seiner Verlobten Denkaufgaben. Emsig fangen die Spielerinnen an zu schreiben, versuchen sich erneut, geben auf. Doch alle sind zufrieden. „Wir haben hier alles gegeben, der Rhythmus der Gruppe hat gestimmt“, sagt Michael Vu.
Insgesamt war es ein facetten- und lehrreiches 7. Schultheatertreffen. Wie Tim Konratt vom Pückler Gymnasium Cottbus berichten viele SpielerInnen in den Nachbesprechungen von ähnlichen Erlebnissen: „Wir mussten uns vorher sehr intensiv mit Kleist und Henriette Vogel beschäftigen, ihre Briefe lesen.“ Am Ende des Festivals vertraut mir eine Spielerin an: „Heute wurde aus einem Kleist-Brief zitiert, den ich auch kenne. Das hat mich richtig glücklich gemacht.“ Mich auch.

 

Fotos >>


 

Schultheater der Länder 2012

Festival
Schultheater der Länder
Berlin 2012

Ausschreibung

Der Bundesverband Theater in Schulen (BV.TS), der Landesverband Theater in Schulen
Berlin (LDS) und die Körber-Stiftung veranstalten das Schultheater der Länder 2012 vom 16.9. – 22.9.

Das Schultheater der Länder

Das Schultheater der Länder ist ein Schultheatertreffen für Schultheatergruppen aus allen Bundesländern, das jährlich in einem anderen Bundesland stattfindet. Das 28. Treffen wird von der Körber-Stiftung Hamburg und den Kultusministern der Länder (lt. KMK-Beschluss vom 8./9. November 1990) gefördert. Die zum Rahmenthema ausgewählten Gruppen stellen sich auf diesem Treffen ihre Produktionen gegenseitig vor, diskutieren darüber und erweitern ihre Spielpraxis in Theaterwerkstätten. Lehrern und Theaterpädagogen bieten wir eine begleitende Fachtagung.


Teilnahmebedingungen

Wir wünschen uns Bewerbungen von Gruppen, die nicht mehr als 25 Teilnehmer/innen umfassen und deren Aufführung nicht länger als 60 Minuten dauert, damit das Festival mit je einer Aufführung aus den
16 Bundesländern überschaubar bleibt. Für die eingeladenen Gruppen sind Fahrt, Unterkunft, Verpflegung und alle Veranstaltungen bis auf einen Eigenbetrag von 60 Euro pro Teilnehmer/in kostenfrei.

Bewerbungen

Neben den Bewerbungen sind jeweils 2 Exemplare einer DVD bis zum 15.05.2012 zusammen mit zwei Fotos, dem ausgefüllten Bewerbungsbogen, Ausführungen zur Produktion und Arbeitsweise sowie erläuternden Materialien (Programmheft, Pressemitteilungen …) bei dem Landesverband für Schultheater/Darstellendes Spiel des jeweiligen Bundeslandes einzureichen. Weitere Informationen, die Dokumentationen der bisherigen Schultheater der Länder seit 1985 und die Adressen der Landesverbände, an die die Bewerbungen zu richten sind, erhalten Sie in unserer Geschäftsstelle.

Der Rote Faden im Theater


Wir können eine eigene oder fremde Geschichte linear, also chronologisch von A bis Z erzählen.
Wir können auch am Ende beginnen und die Geschichte rückwärts erzählen.
Wir können Teile aus vielen Geschichten erzählen und diese bunt durcheinander mischen.
Wir können auch fragmentarisch oder assoziativ erzählen, also sprunghaft: nicht streng an linearen Ereignisabfolgen orientiert.
Wir können wie im Film die Zeit schneller oder langsamer laufen lassen, wir können in die Vergangenheit springen oder in die Zukunft.


Wir können eigentlich alles machen im Theater – aber wir brauchen einen »roten Faden«.
Denn beim Theater geht es darum, dass wir dem Publikum etwas zeigen oder etwas erzählen wollen. Wenn das Publikum sich langweilt oder es ungereimt bzw. schwer verständlich findet, was wir erzählen wollen, haben wir höchstwahrscheinlich den Faden verloren.
Das Publikum braucht den roten Faden wie einen Kompass, um sich in unserem Theaterstück zurechtzufinden. Den »roten Faden« kann man nicht sehen – aber man weiß hinterher genau, ob es einen gab.


Wir suchen zum Schultheater der Länder 2012 in Berlin Gruppen, die sich auf vielfältige Weise mit dem Geheimnis des »roten Fadens« beschäftigt haben, indem sie z. B.

  • verschiedene Techniken des Erzählens nutzen,
  • auf chronologisch erzählte Geschichten verzichten,
  • Spaß daran haben, den Zuschauer an die Hand zu nehmen und mit seiner Erwartung zu spielen,
  • Themen durch ihre Erzählweise in einem neuen Licht erscheinen lassen,
  • die Zuschauer unterhalten und in Spannung versetzen.


Die begleitende Fachtagung wird sich mit der Dramaturgie als »rotem Faden« der Inszenierung und solchen Aspekten wie Handlungsverlauf, Figurenkonstellation, thematische Relevanz beschäftigen, die im Vorfeld der Konzeption analytisch durchdrungen sein müssen.

 

 

 

 

 

 

 

 

Geschäftsstelle des Bundesverbandes Theater in Schulen e.V.  
c/o Schultheater-Studio Frankfurt
Hammarskjöldring 17a
60439 Frankfurt am Main
Telefon 069-21230608
Fax 069-21270752
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! /www.bvts.org

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Schultheater der Länder 2013

Theater der Bilder 15. bis 21. September in Schwerin

Der Bundesverband Theater in Schulen (BV.TS), die Landesarbeitsgemeinschaft Darstellendes Spiel in der Schule Mecklenburg-Vorpommern e. V. und die Stiftung Mercator laden zum 29. Schultheater der Länder vom 15. bis 21. September 2013 in Schwerin ein.
 
 
Theater der Bilder
 
 

Für das Schultheater der Länder 2013 in Schwerin werden Theaterproduktionen gesucht, in denen das Visuelle im Vordergrund steht und nicht der sprachliche Text:

Die Aufmerksamkeit richtet sich auf bildliche Erlebnisse und Geschichten, auf ikonische Zeichen.
 
  • Raum und Zeit bekommen eine andere Bedeutung

– Situationen, Vorgänge und Emotionen werden gestisch, körperlich, choreografisch in Szene gesetzt.

  •  Der theatrale Raum spielt mit den Gestaltungs- und Verwandlungsmöglichkeiten minimaler zeichenhafter Ausstattung

– z. B. mit Licht und Farben, Musik und Klängen, Film- und Videoprojektionen sowie anderen medialen Effekten.

  •  Das Theaterspiel gestaltet sich bewegungsintensiv, experimentierfreudig und bietet überraschende Möglichkeiten nonverbaler Ausdrucksformen auf der Bühne.

 

Wir suchen nach Formen wie Bildertheater, Raumtheater, Körpertheater, Choreografisches Theater, Tanztheater, Maskentheater, Objekttheater, Schattentheater, Performances, mediales Theater, Installationen...

Die begleitende Fachtagung wird sich mit den Bezügen zwischen der bildenden Kunst und dem Theater auseinandersetzen unter der Fragestellung, wie die Bilderflut der Massenmedien und der Werbung Jugendliche heutzutage prägt und welche Bilder und Bildkonzepte sich im (Schul-)Theater abbilden.

TAtSCH Projekt

Medieninformation

Schulen können sich ab sofort bewerben Frankfurt am Main, 25. Februar 2011 - Bereits zum dritten Mal schreiben das Kinder- und Jugendtheaterzentrum in der Bundesrepublik Deutschland sowie der Deutsche Literaturfonds das Patenprojekt „TAtSch - TheaterAutoren treffen Schule“ aus.

Gymnasien, Fachober- oder Realschulen aus dem ganzen Bundesgebiet, die ab Herbst 2011 eine einjährige Patenschaft mit einem Theaterautor eingehen wollen, sollten sich jetzt beim Zentrum in Frankfurt am Main bewerben.

Zum Autorenpool des Projektes gehören inzwischen 30 der meist gespielten jungen Dramatikerinnen und Dramatiker für Kinder und Jugendtheater in Deutschland. Finanziert wird TAtSch mit Mitteln der Kulturstiftung des Bundes und ist bis 2012 als dreijähriges Projekt angelegt.

Nähere Informationen finden Sie auf der Webseite: >>www.textflug.de<<

 

 

Kontakt / Anmeldung:

Henning Fangauf, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

TAtSch - TheaterAutoren treffen Schule

Bewerbungen für die dritte Runde des Patenprojektes

Schützenstraße 12 | 60311 Frankfurt / M

Tel. 069/296661 | Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! | www.kjtz.de


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Kleist-Comicwettbewerb

Zeichnest Du leidenschaftlich gerne, hast viele Ideen und interessierst Dich für Literatur und Theater? Dann schicke uns Deine Comic-Illustrationen zu Heinrich von Kleist.


Im Kleist-Jahr 2011 will die Jugendtheaterzeitschrift junge bühne ihre Tradition des Theatercomics fortsetzen und ausbauen. Mit einem Kurz-Comicwettbewerb um den Dramatiker Heinrich von Kleist.

Jeder Interessierte ab 15 Jahre kann einen fertig
ausgearbeiteten, zweiseitigen Comic (Doppelseite, je DIN A4) einreichen.
Eine Jury, bestehend aus der Bühnenbildnerin Kathrin Frosch, dem Zeichner Dieter Jüdt, dem
Kleist-Experten Dr. Martin Roussel, dem Grafikdesigner Felix Braden (auch Layouter der
jungen bühne) sowie der Redaktion, wird aus den Einsendungen die beste Zeichnung auswählen.

Das Werk des Gewinners wird im nächsten Heft (Auflage im Jahr 2010: 70.000) abgedruckt. Alle eingereichten Vorschläge sollen auf der Homepage der jungen bühne in einer Kleist-Galerie „ausgestellt“ werden.


Grundlage sollen Szenen aus Kleists Werken oder Leben sein:
Ob Szenen aus einem seiner Theaterstücke, einer Erzählung, einem Gedicht, aus anderen Texten oder sogar Episoden aus seinem Leben – lass Deiner Fantasie freien Lauf. Gerne können die Comics auch im Team (Zeichner und Texter) eingereicht werden.
Für die Teilnahme am Wettbewerb gelten folgende Regeln:

  • Die Zeichnung muss vom Wettbewerbsteilnehmer selbst stammen, d.h. niemand anderes darf sie gezeichnet haben und sie darf nirgends kopiert worden sein.
  • Der Wettbewerbsteilnehmer gibt uns die Erlaubnis, seine Zeichnung sowohl im Heft als auch auf der Internetseite der jungen bühne und ggfs. für Werbezwecke (Flyer, Anzeigen etc.) unentgeltlich zu veröffentlichen.

Einsendeschluss: 1. März 2011


Bitte das Original des Comics mit Kontaktdaten (Adresse, Telefon, E-Mail) und einer Kurz-Biografie an:


Die Deutsche Bühne
Kennwort: Kleist-Comic
St.-Apern-Straße 17-21
50667 Köln
www.die-junge-buehne.de
 


 

Schultheater der Länder 2011

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AUSSCHREIBUNG: SCHULTHEATER DER LÄNDER 2011
THEATER UND BIOGRAFIE
11.-17. SEPTEMBER 2011 IN DÜSSELDORF


Der Bundesverband Theater in Schulen (BV.TS), der Landesverband Theater in Schulen NRW (LV ThiS) und die Körber-Stiftung laden zum 27. Schultheater der Länder vom 11. bis 17. September in Düsseldorf ein.

Für das Schultheater der Länder 2011 in Düsseldorf werden Theater-Produktionen gesucht, in denen mit (auto-)biografischem Material gespielt wird:
Die Biografien der Akteure können als Ausgangsstoff für eine Eigenproduktion dienen. Oder sie können in ein Spannungsverhältnis gesetzt werden zu den Figuren einer theatralen Vorlage. Oder die Verwandtschaften der Lebenszüge von Dramenfiguren mit der eigenen Biografie werden aufgespürt: Wo finde ich die Julia, den Romeo in mir? Oder historische Biografien werden in Szene gesetzt. Oder Rollenbiografien
werden fantasievoll entfaltet. Oder...
Die begleitende Fachtagung wird sich mit den komplexen Bezügen zwischen biografischem Material und seiner theatralen Gestaltung gerade auch unter dem Gesichtspunkt des Authentischen im (Schul-)Theater auseinandersetzen.
Teilnahmebedingungen
Bewerben können sich Schultheater-Ensembles, die nicht mehr als 20 Teilneh-mer/innen umfassen und deren Aufführung nicht länger als 60 Minuten dauert, damit das Festival angesichts der Produktionen aus 16 Bundesländern überschaubar bleibt. Für die eingeladenen Schülergruppen sind Fahrt, Unterkunft, Verpflegung und alle Veranstaltungen des Festivals bis auf einen Eigenbetrag von 60 Euro pro Teilnehmer/in kostenfrei.
Bewerbungen können bis zum 15.05.2011 ausschließlich beim Landesverband für Schultheater/Darstellendes Spiel des jeweiligen Bundeslandes eingereicht werden. Zur Bewerbung gehört neben dem Formular auch ein Video-/DVD-Mitschnitt. Die Adressen der Landesverbände finden sich unter www.bvts.org oder bei der Geschäftsstelle des BV.TS. Dort können auch weitere Informationen und die Dokumentationen und Fachpublikationen der bisherigen Schultheater der Länder seit 1985 erfragt werden.
Das Festival
Das Schultheater der Länder ist ein bundesweites Festival für Schultheatergruppen aller Jahrgangsstufen und Schulformen, das jährlich in einem anderen Bundesland stattfindet. Es wird von der Körber-Stiftung Hamburg und den Kultusministern der Länder gefördert. Die zum Thema des Festivals ausgewählten Gruppen stellen sich ihre Produktionen gegenseitig vor, diskutieren darüber und erweitern ihre Spielpraxis in Workshops. Lehrer/inne/n und Theaterpädagog/inn/en wird eine begleitende Fachtagung geboten.
Das Schultheater der Länder ist Mitglied in der Arbeitsgemeinschaft bundesweiter Schülerwett-bewerbe und hat sich zum Einhalt der dort verabschiedeten Qualitätsstandards verpflichtet.
Weitere Informationen ab Beginn 2011 unter www.bvts.org und in der Geschäftsstelle.

 

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Statuen entwerfen

Statuen entwerfen

-         ein Tuch oder Tempotuch wir gebraucht

-         Partner A stellt Partner B als Statue in den Raum, sodass dieser gut stehen kann

-         als erstes wird die Statue mit einem Tuch entstaubt

-         dann wird sie „feucht“ abgewischt

-         das Tuch wird zum Polieren benutzt

-         „Huch, da ist ein Stäubchen“, dieses entfernen

-         liebevolles Darüber -Streichen über die Statue

-         ein „Foto“ von der Statue machen

König und Volk

König und Volk

-         ein Spieler ist der König, der auf der einen Seite des Raumes auf einem Stuhl sitzt

-         die anderen Spieler treten einzeln vor, um mit ausgefallenen Ideen und Angeboten um die Gunst des Königs zu buhlen

-         der König schnippst, wenn ihm etwas nicht gefällt, sodass die Person „tot“ zu Boden sinkt

-         dem König ist sehr schnell langweilig, nur äußerst spannende und interessante Informationen und Aktionen können ihn interessieren

-         Wichtig:Keiner will sterben, deshalb viel und schnell quasseln! Der König soll nicht so viel mitspielen, er lässt die Angebote ein wenig gewähren und dann bricht er meist ab.

 

Beispiele:

 - Ich kann Eure Zukunft lesen – schnipp

- so ein Blödmann wie Sie … - schnipp

- Kalinka - Kalinka … - schnipp

-als Hundreinkommen und jaulen - schnipp

Stuhltanz verkehrt herum

Stuhltanz

  • Stuhltanz in normaler Form, einen Durchgang
  • Stuhltanz in abgewandelter Form: es wird mit weniger Stühlen als Spieler begonnen
  • es gibt niemanden, der ausscheidet, sondern es wird immer ein Stuhl mehr weggenommen
  • Ziel ist, dass so viele Spieler wie möglich auf so wenig Stühlen wie nötig stehen

Spieler kommen sich körperlich sehr nah, sie müssen sich gegenseitig helfen

Un, deux, trois, soleil oder anschleichen

Un, deux, trois, soleiloder „Anschleichen“

-         ein Spieler stellt sich an die Wand mit dem Rücken zu den anderen

-         die anderen Spieler gehen an die gegenüberliegende Wand

-         Ziel: Spieler versuchen sich unbemerkt anzuschleichen

-         Einzelspieler gibt den Auftakt, indem er sagt: „Un, deux, trois, soleil!“, er dreht sich blitzschnell um

-         wer erwischt wird, wer in der Bewegung ist, der muss zurück an die andere Wand

-         wer den Einzelspieler erreicht, ist dran

-         Variante: zu dritt oder viert anfassen, je einen Stuhl auf die „Bahn“ jeder Gruppe stellen – ist ungemein witzig!!!

Namensspiele

  1.  Name und Getränk oder Essen
    Spielerleiter gibt vor: Ich heiße Frau Schade und esse gern Schokolade.

 

  1. Name und Bewegung
    einen Kreis bilden, einer geht in die Mitte und nimmt eine Körperhaltung ein, Freeze, dann nennt er seinen Namen usw.

 

  1. Doof (Klatschspiel)
    • imKreis sitzen
    • in die Hände klatschen, auf die Oberschenkel klatschen
    • rechter Daumen zeigt über die rechte Schulter, dabei sagt man den eigenen Namen
    • linker Daumen zeigt über die linke Schulter, dabei sagt man den Namen eines anderen Spielers
    • wer auskommt, bekommt den Namen „Doof“, bis ein anderer den Rhythmus nicht halten kann oder auskommt
    • auf Tempo achten

Tac-Kette

Man bildet gleich große Gruppen (max. 6), die für sich getrennt üben.
 Der erste Spieler bestimmt die Ausgangshaltung, in die sich die Gruppenmitglieder begeben sollen. Aus der Ausgangsposition werden nun, immer auf das Wort tac, die Positionen gewechselt. Die erste neue Position stellt der 2. Spieler vor (sie muss aus der ersten Grundfigur mit einem Schritt herzustellen sein), der dritte Spieler, der nächste und so weiter, bis eine komplette Reihe entsteht. Die letzte Bewegung führt wieder zurück zum Ausgangspunkt.
 Wenn die Übung gut läuft, soll sie der anderen Gruppe vorgestellt werden.

 

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SDL 2018 (16.09)

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